Schon
in der Zeit als die ersten Walonen, auf der Suche nach Schätzen, das Gebirge
besiedelten, war der Wysoki Kamien (Hochstein) ein Orientierungspunkt in dem
Gebiet und Ursprung vieler Legenden. Anfang des 19. Jahrhunderts, zur Zeit des
sich entwickelnden Tourismus in den Sudeten, kamen zahlreiche Besucher durch
Wanderer sowie Kurpatienten aus ¦wieradow Zdroj (Bad Flinsberg). 1837 ließ die
Familie Schaffgotsch, welche die damaligen Eigentümer dieses Gebiets waren, zur
Versorgung der Touristen auf dem Gipfel des Wysoki Kamien (Hochstein) eine
hölzerne Baude errichten. Zur gleichen Zeit wurde im selben Projekt die
Schneegrubenbaude erbaut.
Die Baude wurde verpachtet und es wechselten aller paar Jahre die Pächter. Im
Jahr 1841 kehrte sogar der Preußische König Friedrich Wilhelm IV. hier ein. Zur
Steigerung der
Attraktivität erbaute man 1875 an dieser Stelle einen hölzernen Aussichtsturm.
Im Frühjahr 1882 brannte die Baude restlos nieder. Noch im gleichen Jahr
beschloß man mit dem Aufbau zu beginnen, basierend auf gewonnenen Erfahrungen.
Über Jahre wurde die Baude wiedererrichtet und modernisiert.
Nach dem 2.Weltkrieg wurde sie mehrmals ausgeraubt und zerstört. Langsam verfiel
sie zur Ruine und es drohte der Einsturz. 1963 wurde die Baude demontiert und
das Gelände eingeebnet.
Über mehrere Jahre war dieses Terrain „herrenlos“. Jeder, der hier entlang kam,
konnte machen was er wollte. Es vergrößerte sich die Menge Müll durch
Pseudotouristen.
Im Jahre 1996 stand das Terrain zum Verkauf. Den Zuschlag bekam Familie Go³ba
aus Szklarska Porêba (Schreiberhau).
Ab diesem Jahr begann eine Zeit schwerer und mühsamer Arbeit. Die Vorbereitung
des Terrains, es wurde ein Verkaufsstand aufgebaut, der Fahrweg ausgebessert und
letztendlich eine neue Baude errichtet.
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